| Öl auf Holz "...zuerst hat er Äste gesammelt und sie dann zu einer Würfelform zusammengeklebt. Danach hat er sie schwarz angemalt." Schüler 4. Kl. der Schule Kerschensteinertraße "So fragt er nach dem Ursprung der Kunst,..." Vita von Wedel, FAZ.NET "ich untersuche einen direkten wirklichkeitszugang und versuche, die poetischen probleme, die mir dabei begegnen, zu lösen" rolf bergmeier "...Der leere Raum ist aber auch Bedingung für die reine Präsenz, auf die der Künstler mit seiner Arbeit abzielt. Reine Präsenz, ein Zustand meditativer Versenkung, ist nur jenseits naturalistischer Vorstellungen und materieller Voraussetzungen möglich. Und jene Leerstelle evoziert den „Kontakt zum Raum an sich und zum Nichts.“ Der Fokus der Aufmerksamkeit wird also weniger gebündelt, als vielmehr ins sprachlose Verstehen und in eine Unbegrenztheit geöffnet. Im Sinne Heideggers repräsentiert die Leerstelle, die ungegenständliche Substanz die Welt in Bergmeiers Plastiken....." Dr. Sven Nommensen: Rhizom Podcast zu 'Öl auf Holz # 44' in sculpture@citynord Rolf Bergmeier, was können Sie mir über Ihre Arbeit sagen? ›Sie ist kompliziert.‹ Inwiefern ist sie kompliziert? ›In meiner Arbeit relativiere ich das Endliche mit dem Unendlichen.‹ Marc Peschke in Kunsttermine 2/2010 "Rolf Bergmeier gelingt es sich in seinen Skulpturen völlig heraus zu nehmen und zugleich ganz und gar präsent zu sein. Er arbeitet mit einem natürlich gewachsenen Material und ohne dessen Herkunft zu leugnen, setzt er ihm seine menschlichen Vorstellungen von Raum und Maßeinheit in Form von Quadern und Kuben auf. Auf diese Weise zeigt er einen spannenden und respektvollen Dialog mit der Natur. Es gelingt ihm die - lange Zeit als unvereinbar geltenden - Konzepte amerikanischer 'Rationalität' und der europäischen 'Emotionalität' zu vereinbaren." Rik Reinking "...In eindrucksvoller Weise führt er mit seinen Objekten vor, dass Wirklichkeit so variabel und temporär ist, wie die wechselnden Perspektiven des Betrachters. Der leere Raum, der je nach Blickwinkel seinen Daseinszustand ändert, wird zur Metapher von Wirklichkeitsauffassung...." Dr. Sven Nommensen: Im Auge der Wirklichkeit "Mit dem Raum umspannenden Geflecht seiner schwarzen Holzplastiken 'Öl auf Holz' zeigt Rolf Bergmeier eine eigenständige plastische Linienführung, die zuerst wegen ihres ungewöhnlichen Materials besticht: Ein Kunstwerk, das die Abkommenschaft seines Stoffes nicht verleugnet und hiermit inhärent auf Unterschied und Gemeinsamkeit von schöpfender Natur und künstlerischer Tätigkeit verweist. Bergmeier benutzt hierfür überschüssiges Naturmaterial, das beim Zurückschneiden von Gehölz an Straßen, etc. anfällt. Das abkömmliche, aus einer kulturlandschaftlich-bildnerischen Dekonstruktion resultierende Material wird in seinem Werk also wieder zur Konstruktion verwandt. Das Konzept seiner Plastiken ist darüber hinaus in direktem Dialog zur Bildhauerei zu verstehen: Mit dem Entstehen seiner Plastiken wird ein ummantelter Kern Schritt für Schritt abgetragen und hiermit auf das Problem skulpturaler Grenzziehung als solcher verwiesen. Skulptur, als das Weglassen von Volumen zu Gunsten einer Form verstanden, ist in ihrer radikalsten Ausführung eine Art vollständiger Aussparung oder unbegrenzter Leerstelle. Mitunter kann die sichtbare Plastik aus geschwärztem Holz als Rahmen oder Negativbild einer Skulptur verstanden werden, die im eigentlichen Sinne durch keinen Rahmen begrenzt werden könnte." Stefan Waller, 2006 Auszug aus einem Text für das Neue Museum Weserbug Bremen "auf schattigen Wiesen ihre Netze ausgeworfen." Andreas Lorenschat Wydawac by sie moglo, ze dzielo Bergmeiera to cokolwiek dziwna kombinacja natury i matematyki, ... (Es scheint, daß das Werk Bergmeiers eine merkwürdige Kombination von Natur und Mathematik wäre,...) Izabela Heinrich (polnisch) "Mit den Raum-Bild-Objekten „Öl auf Holz“ demonstriert Bergmeier seinen bifokalen Blick für das künstlerische Verhältnis von Form und Inhalt." Gunnar F. Gerlach "...während Bergmeier selbst die Natur des Holzes in Frage stellt." Hajo Schiff - in der TAZ "Bergmeiers 'Öl auf Holz' Arbeiten sind Membranen ihrer eigenen inneren und äußeren Zustände, Membranen zwischen den Phänomenen der Leere und den Phänomenen der Fülle." Nina Lola Bachhuber "Das Foto aus der Einladung verhieß eigentlich etwas anderes. Doch was Rolf Bergmeier als "Öl auf Holz" beim Kunstverein Buchholz den Kunstfreunden in der Nordheide zeigt, ist sehenswert...." aus dem Hamburger Abendblatt vom 6.2.04 "Rolf Bergmeier malt Öl auf Holz und bedient sich intelligent des Materials Natur: Eine Ausstellung wundersamer, raffinierter Skulpturen im Kunstverein Buchholz ..." Marc Peschke in der TAZ Nord vom 19.2.04 "Nicht mit massiven Volumina, sondern leicht wirkenden Hohlkörpern setzt sich Rolf Bergmeier (Jahrgang 1957) in einer ganz eigenen Naturrezeption auseinander...." Barbara Aust in Goethe-Institut Online Mai 2004 |
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| Krieg der Weisheit "Es ist leicht, eine Frage richtig zu beantworten. Es kann also von Bedeutung sein, die richtigen Fragen zu stellen. Kunst ist die Abschaffung des Relativen, zurück bleibt das Absolute. Wäre das Absolute entfernt, wäre die Kunst ein Weg. Kunst ist eine Haltung oder eine Sicht, diese ist eine gesellschaftliche Variable. Kultur ist der natürliche Feind der Kunst, Kultur selektiert und konserviert die Sicht, sie gibt ihr Wert, es entsteht Trägheit, Trägheit führt zu Verblödung. Verblödung führt dazu, das Relative für absolut zu halten und des Absolute für nicht wirklich. Kunst ist die Abschaffung des Relativen." Rolf Bergmeier |
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| Kommando Perle "...die beste Arbeit zum Thema Faschismus im Nachkriegsdeutschland." Joseph Beuys |